MPU aufgrund von Alkohol
verstehen, verändern, glaubwürdig erklären
Eine Alkohol-MPU betrifft viele Menschen – oft schneller, als man denkt.
Ein einzelner Vorfall oder wiederholte Auffälligkeiten können dazu führen, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird.
Die gute Nachricht:
Eine Alkohol-MPU ist kein Urteil, sondern eine Überprüfung
, ob sich Ihr Umgang mit Alkohol nachhaltig verändert hat.
Worum geht es bei der Alkohol-MPU wirklich?
Im Mittelpunkt der Alkohol-MPU steht nicht die Vergangenheit, sondern die Frage:
Wie wahrscheinlich ist es, dass sich ein ähnliches Verhalten wiederholt?
Der Gutachter möchte verstehen:
- warum es zur Auffälligkeit gekommen ist
- welche Rolle Alkohol in Ihrem Leben gespielt hat
- was sich seitdem konkret verändert hat
- warum Rückfälle heute unwahrscheinlich sind
Es geht nicht um perfekte Antworten, sondern um Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit.
HÄUFIGE GRÜNDE FÜR EINE NEGATIVE ALKOHOL-MPU
Viele Alkohol-MPUs fallen negativ aus, weil:
- Veränderungen nur behauptet, aber nicht erklärt werden
- der eigene Alkoholkonsum verharmlost wird
- Einsicht fehlt oder oberflächlich bleibt
- Aussagen widersprüchlich sind
Aussagen wie
„Ich trinke jetzt weniger“ oder „Ich passe besser auf“
reichen in der Regel nicht aus.
ABSTINENZ ODER KONTROLLIERTES TRINKEN?
Ein zentraler Punkt der Alkohol-MPU ist die Frage nach Ihrem zukünftigen Umgang mit Alkohol.
Je nach Situation kann sinnvoll sein:
- dauerhafte Abstinenz
- kontrolliertes Trinken mit klaren Regeln
Welche Strategie für Sie passend ist, hängt unter anderem ab von:
- Ihrer Vorgeschichte
- der Art der Auffälligkeit
- Ihrem bisherigen Trinkverhalten
Im Rahmen der Vorbereitung klären wir gemeinsam, welcher Weg für Sie realistisch und glaubwürdig ist.
UNTERSTÜTZUNG BEI DER ALKOHOL-MPU
Die Vorbereitung auf eine Alkohol-MPU erfordert Struktur, Ehrlichkeit und Zeit.
Ich begleite Sie unter anderem bei:
- der Einordnung Ihres Alkoholkonsums
- der Ursachenarbeit
- der Entwicklung einer stabilen Veränderung
- der Vorbereitung auf das psychologische Gespräch
- realistischen Gesprächssimulationen
Ziel ist es, dass Sie sicher, ruhig und authentisch in die MPU gehen.
WAS DER GUTACHTER ERWARTET – UND WAS NICHT
Der Gutachter erwartet:
- Ehrlichkeit
- Selbstreflexion
- klare Veränderungen
- nachvollziehbare Zukunftsstrategien
Er erwartet keine:
- auswendig gelernten Antworten
- Schuldzuweisungen
- Rechtfertigungen
Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass Sie wissen, was gefragt wird – und warum.
Ihr nächster Schritt
Eine Alkohol-MPU muss kein unkalkulierbares Risiko sein.
Mit der richtigen Vorbereitung wird sie verständlich, strukturiert und planbar
.
Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre persönliche Situation einzuschätzen ist, vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch..