Wiederholungs-MPU
Fehler erkennen, Veränderungen glaubwürdig belegen
Eine Wiederholungs-MPU ist für viele Betroffene besonders belastend.
Nach einer bereits negativen MPU entstehen häufig Zweifel, Unsicherheit und die Sorge, erneut zu scheitern.
Die Wiederholungs-MPU ist keine zweite Bestrafung, sondern eine erneute Überprüfung, ob sich Ihr Verhalten
nachhaltig und nachvollziehbar verändert hat.
Worum geht es bei der Wiederholungs-MPU wirklich?
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Warum war die erste MPU negativ – und was ist heute konkret anders?
Der Gutachter möchte verstehen:
- weshalb die erste MPU nicht positiv ausfiel
- welche Erkenntnisse Sie daraus gewonnen haben
- was Sie seitdem verändert haben
- warum ein erneutes Scheitern heute unwahrscheinlich ist
Bei einer Wiederholungs-MPU sind die Erwartungen deutlich höher als beim ersten Versuch.
Häufige Gründe für eine negative Wiederholungs-MPU
Viele Wiederholungs-MPUs fallen erneut negativ aus, weil:
- die Gründe für das erste Scheitern nicht klar benannt werden
- Veränderungen nur oberflächlich dargestellt werden
- Aussagen aus der ersten MPU wiederholt werden
- Einsicht fehlt oder nicht vertieft wurde
Aussagen wie
„Ich war einfach nervös“ oder
„Der Gutachter war streng“
reichen in der Regel nicht aus.
Was der Gutachter bei der Wiederholungs-MPU besonders prüft
Der Gutachter achtet besonders auf:
- Ihre Fähigkeit zur Selbstkritik
- Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
- Ihre Lernbereitschaft aus früheren Fehlern
- die Tiefe Ihrer Veränderung
Entscheidend ist, ob Sie verstanden haben, warum die erste MPU negativ war – und was Sie daraus gemacht haben.
Veränderung vertieft darstellen
Eine Wiederholungs-MPU erfordert eine deutlich intensivere Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten.
Gemeinsam erarbeiten wir:
- die Ursachen für das erste Scheitern
- problematische Denk- und Verhaltensmuster
- konkrete Veränderungen im Alltag
- stabile Strategien für die Zukunft
Ziel ist eine klare, glaubwürdige und nachhaltige Entwicklung.
Vorbereitung auf das psychologische Gespräch
Das psychologische Gespräch ist bei der Wiederholungs-MPU besonders anspruchsvoll.
Sie lernen:
- wie kritische Nachfragen gestellt werden
- wie Sie frühere Aussagen richtig einordnen
- wie Sie ruhig, reflektiert und ehrlich antworten
Es geht nicht um Rechtfertigung, sondern um Einsicht, Entwicklung und Verantwortung.
Ihr nächster Schritt
Eine Wiederholungs-MPU ist anspruchsvoll – aber mit der richtigen Vorbereitung gut planbar.
Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre persönliche Situation einzuschätzen ist, vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.